Im Oktober 2015 kündigte die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission an, dass sie gegen Volkswagen wegen möglicher Verstöße gegen Verbraucher- und Sicherheitsstandards ermitteln wird. [194] Im März 2017 berichtete der Sydney Morning Herald, dass der ACCC Audi und Volkswagen vor ein Bundesgericht gebracht habe und dass ein freiwilliger Rückruf für betroffene Autos für Software-Updates und in einigen Fällen Hardware-Updates im Dezember 2016 begonnen habe. [195] Ab Januar 2018[update] waren mehrere Sammelklagen gegen Volkswagen, Audi und Skoda im Gange. [196] Urteil: Vor deutschen Gerichten wendet sich das Blatt gegen VW Der Volkswagen-Abgasskandal, auch bekannt als Dieselgate[23] oder Emissionsgate[24], begann im September 2015, als die US-Umweltbehörde EPA eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Clean Air Act an den deutschen Automobilkonzern Volkswagen veröffentlichte. Die Behörde hatte festgestellt, dass Volkswagen absichtlich Turbo-Direkteinspritzer (TDI) Dieselmotoren programmiert hatte, um ihre Emissionskontrollen nur bei Labor-Emissionstests zu aktivieren, wodurch die NO x-Leistung der Fahrzeuge bei regulatorischen Tests den US-Normen entsprach, aber bis zu 40-mal mehr NO x im realen Fahren ausstieß. [25] Volkswagen setzte diese Software in den Modelljahren 2009 bis 2015 in rund 11 Millionen Autos weltweit ein, davon 500.000 in den USA. [26] [27] [28] [29] Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club E.V. (ADAC) und der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) haben rechtliche Schritte gegen den Volkswagen Konzern im Zusammenhang mit dem angeblichen Einsatz von Software zur Manipulation von Fahrzeugabgastests angekündigt. Diese Maßnahme ist nur möglich, da im November neue nationale Rechtsvorschriften über deklaratorische kollektive Maßnahmen in Kraft treten.

Am 19. Januar 2016 plante Südkorea, der achtgrößte Diesel-Automarkt der Welt, ein Strafverfahren gegen Volkswagen-Führungskräfte. [250] Am 22. September 2015 kündigten südkoreanische Behörden Untersuchungen zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung von Fahrzeugen von Volkswagen und anderen europäischen Automobilherstellern an. Park Pan-kyu, stellvertretender Direktor des südkoreanischen Umweltministeriums, sagte: “Wenn südkoreanische Behörden Probleme bei den Dieselfahrzeugen von Volkswagen finden, könnte die Sonde auf alle deutschen Dieselautos ausgeweitet werden”. [251] Die EPA enthüllte am 2. November 2015, dass Volkswagen weitere Dieselmodelle mit Abschalteinrichtungen ausgeliefert hatte, darunter den VW Touareg 2014 und den 2015er Porsche Cayenne. Betroffen waren auch Audi Quattro Diesel des Modelljahres 2016, darunter mehrere Audi Quattro-Modelle 2016 (Audi Quattro A6, A7, A8, A8L und Q5). [336] Cynthis Giles, der stellvertretende EPA-Administrator für das Office of Enforcement and Compliance Assurance, forderte das Unternehmen auf, sich weiter zu weigern, die Verantwortung für die Nichteinhaltung des Gesetzes zu übernehmen. Nach dem US-Bundesgesetz über saubere Luft könnte Volkswagen mit Biszu 375 Millionen US-Dollar Strafe geahndet werden. [337] Zusammenschließen: Die Dieselgate-Opfer von VW werden in Deutschland vor gerichtgestellt.

Die Entscheidung sei in der Motorenentwicklungsabteilung der VW-Zentrale in Wolfsburg gefallen, heißt es in der Zeitung. Sie berichtet auch, dass der Zulieferer Bosch dem Automobilhersteller eine schriftliche Warnung vor der illegalen Nutzung seiner Technologie geschickt haben soll In den Vereinigten Staaten zog Volkswagen seinen Antrag auf Emissionszertifizierung für seine Dieselmodelle 2016 zurück und ließ im Oktober 2015 Tausende von Fahrzeugen in Häfen stranden, die nach Angaben des Unternehmens Software enthielten, die der EPA hätte offengelegt und von ihr zertifiziert werden müssen. [159] Die EPA isolierte einige 2016-Modelle, bis klar wurde, dass ihre Katalysatoren auf der Straße die gleiche Leistung erbringen wie bei Tests. [160] Selbst wenn die Klage vor Gericht erfolgreich sein sollte, so die Anwälte weiter, müssten die Kläger dann ihre individuellen Schadenersatzansprüche selbst vor Gericht bringen.