Nach den bisherigen Lohnbund-Regeln werden Geringverdiener mit monatlichem Lohnanteil von 400,01 bis 450,00 Euro, die vor dem 1. Januar 2013 ihre Anstellung aufgenommen haben und der gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung unterliegen, bis zum 31. Dezember 2014 weiterhin der gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung unterliegen. Diese Personen können jedoch auf Antrag von der Pflichtversicherung (mit Ausnahme der Rentenversicherung) befreit werden. Minijobber, die bereits vor dem 1. Januar 2013 in der gesetzlichen Rentenversicherung waren, aber von der Pflichtversicherung befreit waren, sind auch nach Inkrafttreten der neuen Vorschriften für diesen Minijob weiterhin von der Pflichtversicherung befreit. Diese Personen können, wie in der Vergangenheit, mit Wirkung für die Zukunft auf ihre Befreiung von den Versicherungsbeiträgen verzichten (Übergangsbestimmung). Das neue Gesetz gilt jedoch auch für diese Arbeitnehmer, wenn ihr reguläres Monatseinkommen nach dem 31. Dezember 2012 auf 400,01 bis 450,00 Euro angehoben wurde. Infolgedessen unterliegen diese Personen in der Regel einer Pflichtversicherung in der Rentenversicherung. Sie haben auch die Möglichkeit, sich auf Antrag von der Verpflichtung zur Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen freizustellen. Auch die Lohngrenze für Die Löhne mit Löhnen in der progressiven Beitragslohngruppe (“Midi-Jobs”) wurde zum 1.

Januar 2013 um 50 Euro auf insgesamt 850 Euro pro Monat angehoben, so dass die Lohnbandbreite, innerhalb derer der Beitrag des Arbeitnehmers zur Sozialversicherung linear steigt, nun von 450,01 auf 850,00 Euro pro Monat steigt. Mit Wirkung zum 1. Januar 2013 hat das Gesetz über die Veränderung im Bereich der Grenzbeschäftigung vom 5. Dezember 2012 (Bundesgesetzblatt I, S. 2474) die Einkommensgrenze für geringfügigbeschäftigte und schlecht bezahlte Arbeitsplätze in privatprivaten Haushalten (“Minijobs”) auf Basis der allgemeinen Lohnentwicklung um 50 Euro angehoben. Die Lohnuntergrenze liegt jetzt bei 450 Euro pro Monat. Darüber hinaus unterliegen Personen, die geringfügig beschäftigt sind (einschließlich Personen in schlecht bezahlten Berufen in privaten Haushalten) und ihre Beschäftigung am 1. Januar 2013 oder später in der Regel der obligatorischen Rentenversicherung unterliegen. Für diese Arbeitnehmer erhöht die damit einhergehende volle Deckung durch das Rentenversicherungssystem in der Regel ihre Rente und ist eine Voraussetzung für den Anspruch auf verschiedene Leistungen nach dem Rentenrecht, wie z. B.

bei eingeschränkter Erwerbsfähigkeit. Die Minijob-Zentrale als zentrale Sammelstelle für Minijobs. “Minijobber” haben jedoch die Möglichkeit, auf Antrag von der Verpflichtung zur Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen befreit zu werden. Wenn jedoch eine Person, die einen Minijob innehat, von der Verpflichtung zur Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen befreit ist, hat sie keinen vollen Rentenversicherungsschutz mehr. Die Entscheidung gegen die volle Deckung in der gesetzlichen Rentenversicherung setzt voraus, dass sich der Einzelne bewusst mit der Frage befasst, ob es sich um Rückstellungen für die Möglichkeit einer Verkürzung der Arbeitsfähigkeit und den Ruhestand handelt. Minijob-Zentrale 45115 Essen www.minjob-zentrale.de Tel.: (0355) 2902-70799 Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr Fax: (0201) 384-979797.